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Die lange Nacht der fairÄnderung - Impressionen

Ein großes Danke an die rund 300 interessierten Besucher bei der ersten "langen Nacht der fairÄnderung"! Hierzu im Nachgang einige Impressionen des Abends - wer leider nicht dabei sein konnte, findet hier in Kürze auch einige Film-Mitschnitte zum Nachschauen:

 

Die lange Nacht der fairÄnderung - Hintergrundinfos

Es gibt kaum etwas politischeres als Essen:

Mit jedem Einkauf beeinflussen wir nicht nur unsere eigene Gesundheit, sonder gestalten vor allem auch unsere Umwelt, bestimmen (Welt-)Politik und die Zukunft unserer Kinder. Denn jedes Lebensmittel hat eine Heimat (Region in der es wächst). Jedes Lebensmittel ist Heimat (Artenvielfalt: Flora/ Fauna/ Habitate) und jedes Lebensmittel sichert Existenzen (egal ob Landwirt, Gastwirt oder Tourismus, Verarbeitung oder Handel).

Betrachtet man allerdings das rasante Artensterben und die Folgen des Klimawandels liegt auf der Hand, dass sich an der Art und Weise, Lebensmittel zu produzieren bzw. einzukaufen, dringend etwas ändern muss.

Die gute Nachricht: Du und ich ("Otto-Normal- Verbraucher") haben es in der Hand. Denn gemeinsam können wir etwas fairändern, Einfluss auf eine gesunde Umwelt, gesunde Nahrungsmittel und ein gesundes Miteinander nehmen.

Dass es möglich ist, zeigt uns der „Malser Weg“, der Mut macht. Und wir freuen uns über Ulrich Veith, Bürgermeister von Mals, der uns an diesem Abend von diesem Weg berichtet und vom JA zur Artenvielfalt und gesunder Umwelt. Vor welche Herausforderungen seine Gemeinde auf diesem Weg immer wieder steht und auch, was an diesem Beispiel und im Zuge der neuen EU-Bio-Novellierung auf jede Gemeinde zukommen kann. Dazu haben wir den Freiburger Fachanwalt Hanspeter Schmidt eingeladen, für den diese Novellierung „den Krieg in die Dörfer trägt“. Was das für Einzelne zur Folge haben kann, schildern uns betroffene Landwirte. Wie und warum daher ein gemeinsamer Weg für ein friedliches Miteinander und ein Wandel unserer Landwirtschaft so wichtig ist, zeigt uns u.a. Prof. Zaller. Er forscht am BoKu Wien und informiert uns über die Folgen von Pestiziden im Boden und deren Auswirkungen auf Gesundheit und Artenvielfalt, deren Erhalt sich das Projekt „Bodenfruchtbarkeitsfonds“ der Bio Stiftung Schweiz widmet, an diesem Abend persönlich vorgestellt von Mathias Forster. Und einen besonderen Einblick, welche wunderschöne Vielfalt wir global zu verlieren drohen, gibt uns das „Rollende Insektarium“ von Ruppert Wanninger mit besonderen Exponaten aus aller Welt. Komm vorbei und entdecke einen Abend voll spannender Geschichten, besonderen Menschen und gemeinsamen Wegen für eine gesunde, friedliche und enkeltaugliche Zukunft. Für das leibliche Wohl gibt es einen Apèro mit toskanischen Köstlichkeiten der Fattoria La Vialla.